Soziales Engagement im Bankhaus Spängler
Das Familienunternehmen, welches seit über 180 Jahren erfolgreich am Markt existiert, hat gezeigt, wie Nachhaltiges Wirtschaften über viele Generationen hinweg funktionieren kann. Diese nachhaltige Geschäftspolitik findet sich auch im Unternehmens-Leitbild wieder, denn das Bankhaus Spängler engagiert sich neben kulturellen immer wieder auch in sozialen Belangen:
- - 1999 Unterstützung von Kosovo-Flüchtlingen
- - 2002 Hochwasser (Anlass zu verschiedenen Hilfsaktionen)
- - 2005 Spendenaktion, initiiert vom Betriebsrat, die den Aufbau und den laufenden Betrieb eines Waisenhauses in Bentota, Sri Lanka, ermöglichte.
Durch die Kooperation mit der Städtepartnerschaft Salzburg - Singida in Tansania und dem Projekt „UPENDO HOME FOR STREET CHILDREN“ wurde im Jahr 2007 ein neuer Weg bestritten. Denn zum ersten Mal wurde eine längerfristige Kooperation mit einer sozialen Initiative eingegangen. Seit 1984 besteht die Partnerschaft zwischen diesen zwei Städten.
Der Verein „Städtepartnerschaft Salzburg-Singida“ bemüht sich, Projekte zur Verbesserung der Lebenssituation der Bevölkerung zu unterstützen.
Singida
- Singida ist eine Kleinstadt mit ca. 140.000 Einwohnern im Zentrum von Tansania (Ostafrika), in einer sehr armen Region. Projekte der Städtepartnerschaft entstehen hauptsächlich in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Frauen, Wasser und Umwelt.
Upendo Home for Street Children
- Ein Dach über dem Kopf, geregelte Mahlzeiten und eine Berufsausbildung - das alles wird Waisen und Straßenkindern durch den 2008 fertiggestellten Bau eines Heimes geboten.
Meist sind es Kinder, die aus schwierigen Verhältnissen stammen oder keine Familie mehr haben. Gemeinsam mit seinen Partnern hat das Bankhaus Spängler Lehrwerkstätten (Schneiderei & Holz und Metallverarbeitung) errichtet und die Kosten fürs Ausbildungspersonal und Material übernommen. Nach der Ausbildung erhalten die Jugendlichen eine staatlich anerkannte Zertifizierung, mit der sie die Berechtigung haben, einen Betrieb zu eröffnen und selbst Handwerker auszubilden.
Was ist schon passiert? Was tut sich gerade?
- Im Jahr 2008 wurden die ersten Kinder im Heim aufgenommen und werden seither dort betreut. Sie besuchen die öffentliche Schule in Singida.
Im Oktober konnte der Bau der beiden vom Bankhaus Spängler finanzierten Lehrwerkstätten (Schneiderei & Holz und Metallverarbeitung) abgeschlossen werden.
2009 wurde der Innenausbau fertiggestellt und die Räume mit Werkzeug und Maschinen ausgestattet. Weiters wurden zwei Trainer ausgebildet. Am 18. Jänner 2010 hat der Ausbildungsbetrieb in den Werkstätten mit 20 Jugendlichen begonnen.
Die Mitarbeiter des Upendo Home werden noch gemeinsam mit Amos Maliwa, dem Projektkoordinator der Städtepartnerschaft, ein pädagogisches Konzept erarbeiten, wie die Berufsausbildung in die Betreuung der Jugendlichen integriert werden kann.

Plattform für Soziales Engagement
- Angefangen hat alles 2006 mit einem Workshop, organisiert von Mag. (FH) Stefan Bendinger und Mag. Markus Wiesmüller, bei dem das Thema „Corporate Social Responsibility (CSR) im Bankhaus Spängler“ vorgestellt wurde. Es wurde die Möglichkeit geboten, eigene Ideen bei der Entwicklung eines Projektes zum sozialen Engagement einzubringen und dieses mitzugestalten. Daraus bildete sich eine Projektgruppe, die sich intensiv mit diesem Thema befasst. Im Moment umfasst die Spängler Sozial-Projektgruppe 11 Personen. Sie betreut und koordiniert auch das genannte Projekt in Singida.
Am 23. Juni 2009 wurde dem Bankhaus Spängler im Marmorsaal von Schloss Mirabell der „Wilhelm-Kaufmann-Preis“ verliehen. Diese Auszeichnung wird jährlich vom Verein Städtepartnerschaft Salzburg-Singida für besondere Verdienste für Entwicklungszusammenarbeit in Tansania vergeben.
Ansprechpartner:
Mag. Markus Wiesmüller
- Telefon
- +43 662 8686 - 4021
- E-Mail
- markus.wiesmueller@spaengler.at