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Das Treffen für Familienunternehmer im Bankhaus Spängler.

Bereits zum dreizehnten Mal veranstaltete das Bankhaus Spängler das "forum familienunternehmen − Das Treffen für Familienunternehmer". Vorstandssprecher Werner Zenz begrüßte im Kavalierhaus Klessheim rund 150 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Österreich und Süddeutschland. Er stellte auch die neue Plattform für Familienunternehmer www.forum-familienunternehmen.at vor, die gleichzeitig mit der Veranstaltung online ging.

Hochkarätige Vortrags- und Diskussionsrunde im Kavalierhaus Klessheim.

Die zahlreichen Eigentümer und Manager verfolgten eine hochkarätige Vortrags- und Diskussionsrunde, in deren Mittelpunkt die kontroversen Spannungsfelder während eines Generationenwechsels in familiengeführten Unternehmen standen.

Geld, Macht und Liebe: Familienunternehmen scheitern ohne klare Spielregeln.

In der Regel scheitern Firmenübergaben bei Familienunternehmen an Geld, Macht und Liebe. Diese Erfahrung teilte der deutsche Experte Dominik von Au. Er weiß: "Um den langfristigen Erfolg eines Familienunternehmens zu sichern, braucht es einen gewissen Konsens aller Beteiligten im Betrieb, auf dessen Basis ein Unternehmen über Generationen geleitet wird." Das bestätigt auch die Organisationsberaterin Barbara Joshua, die einen Vortrag zum Thema "Strategisches Denken ist für den Unternehmensnachfolger erfolgskritisch" hielt und ergänzt: "Nachfolge ist mehr als eine Personalbesetzung. Ein ganzheitliches Kompetenzprofil und konkrete Aktionspläne sind unverzichtbar."

Governance Kodex hilft in der Konfliktprävention.

"Ein Governance Kodex ist extrem hilfreich, vor allem in der Prävention von Konflikten innerhalb der Familien und Gesellschafter", betont Walter Schnitzhofer vom Bankhaus Spängler Family Management. "Wenn sich alle Stakeholder auf gewisse Regeln geeinigt und sich dazu bekannt haben, nützt das enorm."

Ehemalige Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler lässt die Jungen frei agieren.

Elisabeth Gürtler berichtete von ihren Erfahrungen der Generationenübergabe im weltweit renommierten Hotel- und Café-Unternehmen Sacher. Seit zwei Jahren werden die Traditionsbetriebe von Gürtlers Tochter Alexandra und Schwiegersohn Matthias Winkler sowie Sohn Georg Gürtler geführt. "Ich habe mich von einem Tag auf den anderen aus der operativen Leitung zurückgezogen und lasse seitdem die Jungen machen", so die Unternehmerin. "Die nächste Generation soll frei agieren können, denn sie muss den Betrieb ins neue Zeitalter der Digitalisierung transferieren. Dafür brauchen sie meine Einmischung ganz sicher nicht."

Firmenübergabe ist oft ein juristisches "Minenfeld".

Aus juristischer Sicht würden sich Familienunternehmen in Österreich bei einer Firmenübergabe auf unsicherem Terrain bewegen, meint der Notar Georg Zehetmayer: "Es gibt zum einen das Erbrecht und zum anderen ein Unternehmensrecht, das jedoch nicht die große österreichische Landschaft der Familienunternehmen abbildet. Hier gehen wir mit unseren Klienten in der Phase der Übergabe sehr oft über ein Minenfeld", so der Jurist.

Um diese Erfahrung zu vermeiden, haben sich auch Beate Paletar und ihre Cousine Manuela Hasenberger-Schwarzmüller als jeweilige 50-Prozent-Eigentümerinnen der oberösterreichischen Schwarzmüller Gruppe zu einem Firmenkodex entschlossen. "Über diesen Kodex gelingt es uns, unsere gemeinsamen Werte ins Unternehmen einzubringen."

Grosses Glück, wenn sich Wertehaltung überschneidet.

Die ersten Schritte am Weg der Integration der Nachfolgegeneration hat Norbert Zimmermann bereits hinter sich. Seine Tochter Sonja sitzt bereits seit einigen Jahren im Aufsichtsrat der Berndorf AG. Probleme in der Zusammenarbeit zwischen Vater und Tochter gab es bisher kaum. "Wir haben das große Glück, dass sich unsere Wertehaltung in jeder Hinsicht überschneidet."

Nach der hochkarätigen Vortrags- und Diskussionsrunde präsentierte Philipp Spängler die Rolle der nächsten Generation im Bankhaus Spängler und eröffnete das Buffet. Bei einem Walking Dinner konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Familienunternehmer-Netzwerk pflegen und den informativen Nachmittag ausklingen lassen.

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    Bereits zum dreizehnten Mal veranstaltete das Bankhaus Spängler das "forum familienunternehmen − Das Treffen für Familienunternehmer". 150 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Österreich und Süddeutschland folgten der Einladung.

  • VA18 ForumFamilienunternehmen2017 106

    Bankhaus Spängler-Vorstandssprecher Werner Zenz begrüßte die Familienunternehmerinnen und Familienunternehmer. Er stellte auch die neue Plattform für Familienunternehmer www.forum-familienunternehmen.at vor, die gleichzeitig mit der Veranstaltung online ging.

  • VA18 ForumFamilienunternehmen2017 77

    Die Plattform www.forum-familienunternehmen.at enthält aktuelle Themen, Unternehmensinterviews, Publikationen und einen Wissenspool mit interessanten Vorträgen und über 1000 Folien rund um Familienunternehmen.

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    Auch Max Dasch, Geschäftsführer der Salzburger Nachrichten, richtete als Kooperationspartner der Veranstaltung seine Grußworte an die Familienunternehmer.

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    Martin Apprich und Elisabeth Kastler führten als Moderatoren kompetent durch die Veranstaltung.
    Im Bild (v.l.): Max Dasch (SN), Gastgeber Philipp Spängler, Elisabeth Kastler und Martin Apprich (Bankhaus Spängler).

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    Barbara Joshua hielt einen spannenden Vortrag zum Thema "Strategisches Denken ist für den Unternehmensnachfolger erfolgskritisch". Sie unterstützt Firmen unter anderem bei der strategischen Planung, Konzeption und Umsetzung der Unternehmenssteuerung.

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    Norbert Zimmermann gab in seinem Vortrag Einblicke in die Nachfolge im eigenen Familienunternehmen und damit in die dritte Generation. Er ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berndorf AG und der Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG.

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    Eine hochkarätige Expertenrunde diskutierte am Podium zum Thema "Den Einfluss der Familie auf das Unternehmen langfristig sichern".
    Im Bild (v.l.): Dominik von Au (INTES), Walter Schnitzhofer (Bankhaus Spängler), Beate Paletar (Schwarzmüller), Heinrich Spängler (Bankhaus Spängler), Elisabeth Gürtler (Sacher), Werner Zenz (Bankhaus Spängler) und Georg Zehetmayer (Notariate Hallein).

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    Heinrich und Eva Spängler freuten sich über die gelungene Veranstaltung.

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    Das charmante Bankhaus Spängler Empfangskomitee.

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