Corona Art Competition

Die Corona-Krise trifft die Kunstszene vor allem aufgrund der fehlenden klassischen Aufführungs- und Ausstellungsmöglichkeiten besonders hart. Gleichzeitig ist Kunst das Sprachrohr für Hoffnung, Mut und Resilienz – und ein Grundbedürfnis des Menschen, wie nicht zuletzt die Corona-Krise gezeigt hat.

Als Beitrag zur Initiative „Art for a better world“, die mit verschiedenen Ausstellungen und Installationen im Sommer 2020 den Salzburger Festspielbezirk bespielte, ist Anfang August eine als Corona-Denkmal der Hoffnung von Martin Essl geförderte, 5 Meter hohe Lemniskaten-Skulptur aus Holz von Emmerich Weissenberger, feierlich installiert worden.

Martin Essl, Gründer der Essl-Foundation, initiierte mit Unterstützung des Bankhaus Spängler auf der Suche nach dem Zukunftspotenzial von Österreichischen Kunstschaffenden zusätzlich die Corona Art Competition. Junge Künstlerinnen und Künstler aller Sparten waren eingeladen, diesen Ort und Rahmen während der Jubiläums-Festspiele zu nutzen, um Interaktionen mit und in der Skulptur durchzuführen. Aufgabe war es, in einer Live-Aktion, die in Form eines kurzen Videoclips aufzeichnet werden sollte, Mut und Hoffnung im Zusammenhang mit Corona durch die Mittel und Sprache der Kunst zu thematisieren und weiterzugeben.

2010 bs Essl

Heinrich Spängler (2.v.l.) mit den Salzburger Siegern Reiner Maria Auer, Olivia Mitterhuemer und Farah Deen

Eine unabhängige Jury bewertete die eingereichten Arbeiten und ermittelte die folgenden Gewinner aus den einzelnen Kategorien:

Musik: Martina Schäfer „Ciacorona“
Literatur: David Tritscher „Jeder einzelne von uns“
Malerei: Reiner Maria Auer „Ultimo Aviso“
Performance: Olivia Mitterhuemer und Farah Deen „You’re too precious”

Die besten künstlerischen Darstellungen wurden jeweils mit einer goldenen Wiener Philharmoniker-Münze belohnt. Die Preisverleihung der Sieger fand im kleinen Rahmen in Salzburg durch KR Heinrich Spängler und in Wien durch Martin Essl statt.