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Bedeutendes Werk rund um Haushalt und Konsum im 18. Jahrhundert.

Im Jänner 2017 wurde das Buch "Haushalten und Konsumieren. Die Ausgabenbücher der Salzburger Kaufmannsfamilie Spängler von 1733 bis 1785." im Veranstaltungszentrum Sattler Forum des Bankhaus Spängler in Salzburg vor vollem Saal vorgestellt. Herausgeber des Forschungswerkes sind Univ.-Prof. Dr. Reinhold Reith, Mag. Luisa Pichler-Baumgartner, Dr. Georg Stöger und Mag. Andreas Zechner vom Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg.

Von 1733 bis 1785 dokumentierte die Kaufmannsfamilie Spängler alle Haushaltsausgaben, das sind in Summe fast 22.000 Einträge. Die lückenlose Dokumentation über einen derart langen Zeitraum ist im 18. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum einzigartig. Aus diesem Grund entstand daraus ein universitäres Forschungsprojekt. Der herausgegebene Band dient der historischen Konsumforschung und gibt einen Einblick in das Alltagsleben der Familie Spängler im 18. Jahrhundert. In zwanzig Beiträgen werden die Forschungsergebnisse zu Lebenshaltung, Vergnügen, Kreditbeziehungen und Netzwerken vorgestellt.

Der Vorstandssprecher des Bankhaus Spängler, Dr. Helmut Gerlich, begrüßte die interessierten Teilnehmer zur Buchpräsentation. Der Leiter des Stadtarchivs Salzburg, Dr. Peter F. Kramml, führte als Moderator durch den Abend. Auch der Salzburger Bürgermeister, Dr. Heinz Schaden, und die Vizerektorin der Universität Salzburg, Dr. Sylvia Hahn, waren anwesend und richteten ihre Grußworte an das Publikum. Univ.-Prof. Dr. Roman Sandgruber von der Johannes Kepler Universität Linz sprach in seinem Festvortrag über die Perspektiven der Konsumgeschichte in Verbindung mit den Spängler'schen Haushaltsbüchern. Herausgeber und Projektleiter Dr. Reinhold Reith hielt eine Dankesrede. Für musikalische Untermauerung sorgte die „Salzburger Hofmusik“. Das Ensemble gab die Hochzeitsmenuette zum Besten, die Leopold Mozart für die Hochzeit von Franz Anton Spängler im Jahr 1755 komponierte. Im Anschluss lud das Bankhaus Spängler zu einem feierlichen Umtrunk.

Die Haushaltsbücher der Familie Spängler können übrigens im Haus der Stadtgeschichte in Salzburg eingesehen werden.

 

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    Die Gastgeber, Förderer und Mitwirkenden am Buch (v.l.): Vorstandssprecher Dr. Helmut Gerlich, Johanna Wiesmüller (Aktionärsfamilie Spängler), Herausgeber Prof. Reinhold Reith, Dr. Heinrich Wiesmüller, Prof. Roman Sandgruber (Johannes Kepler Universität Linz) und Dr. Peter F. Kramml (Leiter des Stadtarchivs Salzburg).

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    Für musikalische Untermauerung sorgte die „Salzburger Hofmusik“. Das Ensemble trug die Hochzeitsmenuette vor, die Leopold Mozart anlässlich der Hochzeit von Franz Anton Spängler im Jahr 1755 komponierte.

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    Die mitwirkenden Autorinnen und Autoren freuen sich über das gelungene Werk.

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    Vorstandssprecher Dr. Helmut Gerlich hielt eine Begrüßungsrede.

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    Auch der Aufsichtsratsvorsitzende und Gastgeber Heinrich Spängler begrüßte und sprach über die Ausgabenbücher der Familie Spängler.

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    Der Bürgermeister von Salzburg, Dr. Heinz Schaden, kam ebenfalls zur Buchpräsentation.

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    Die Vizerektorin der Universität Salzburg, Dr. Sylvia Hahn, richtete ihre Grußworte an das Publikum.

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    Prof. Roman Sandgruber von der Johannes Kepler Universität Linz sprach in seinem Festvortrag über die Perspektiven der Konsumgeschichte.

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    Herausgeber Prof. Reinhold Reith bedankte sich für die Unterstützung und gab Einblicke in das Forschungsprojekt.

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    Moderator des Abends war der Leiter des Stadtarchivs Salzburg, Dr. Peter F. Kramml.