Aktuelle Währungsübersicht 

Unsere Investment-Experten haben die wichtigsten Leitwährungen analysiert.

US-Dollar (USD)

Der US-Dollar zeigt sich vom Ergebnis der US-Wahlen zunächst unbeeindruckt und pendelt um 1,18 EUR/USD. Der Sieg Bidens und sein eingeschlagener Regierungskurs sollten sich dann aber im nächsten Jahr auf den Greenback und die US-Wirtschaft auswirken. Erwartet werden eine stärkere Regulierung und höhere Steuern, was den US-Dollar belasten könnte. Auch ist das weitere Vorgehen der Regierungen und Notenbanken gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie für die künftige Wechselkursentwicklung maßgebend. Die Konsensschätzungen gehen vor diesem Hintergrund im nächsten Jahr von einem schwächeren US-Dollar aus.

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Zu Grafik und Tabelle 1: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset, Stand: 27.11.2020

Britisches Pfund (GBP)

Der EUR/GBP-Wechselkurs wird weiterhin überwiegend vom Verlauf der Brexit-Verhandlungen und der Corona-Krise bestimmt. Das Ende des Jahres rückt immer näher und somit auch der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Die Märkte antizipieren mittlerweile die Einigung auf ein Teilabkommen, was das GBP kurzfristig stützt. Doch zukünftig sehen die Analysten die britische Wirtschaft und das Pfund durch das nur teilweise Handelsabkommen sowie durch das Corona-Management der Regierung Johnsons geschwächt.

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Zu Grafik und Tabelle 2: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset, Stand: 27.11.2020

Schweizer Franken (CHF)

Trotz der aktuellen, zweiten Corona-Welle war der Schweizer Franken zuletzt weniger als sicherer Hafen gesucht. Die positiven Meldungen zu potenziellen Corona-Impfstoffen mehren sich. Zudem verzeichnen viele Euro-Länder nach teilweisen Lockdowns sinkende Infektionszahlen und ihre Wirtschaft wird von den verlängerten Hilfsmaßnahmen der Regierungen gestützt. Gleichzeitig versucht die Schweizerische Nationalbank (SNB) weiterhin durch Deviseninterventionen den Aufwertungsdruck auf die eidgenössische Währung zu verringern. Angesichts dieser Maßnahmen und Entwicklungen gehen die Analysten für die nächsten Quartale von einer Abwertung des CHF aus.

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Zu Grafik und Tabelle 3: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset, Stand: 27.11.2020

Japanischer YEN (JPY)

Der EUR/JPY-Wechselkurs schwankt in der zweiten Jahreshälfte um den Wert von 124. Der Wechsel an der Spitze der japanischen Regierung hat für wenig Aufregung gesorgt. So setzt der neue Premierminister Suga die Wirtschaftspolitik seines Vorgängers fort. Dabei stehen die Bekämpfung der Corona-Pandemie und die Stärkung der Wirtschaft weiter im Fokus. Ebenfalls wird eine zumindest teilweise Konsolidierung des japanischen Bankensektors angestrebt. Eine daraus resultierende Stabilisierung der Bankenlandschaft könnte der Geldpolitik wieder etwas mehr Spielraum für weitere Lockerungen verschaffen, was die Verschuldung zusätzlich ausweiten würde. Daneben belasten nach wie vor die Auswirkungen der Corona-Krise die japanische Staatskasse. Dementsprechend rechnen die Experten im nächsten Jahr mit einem schwächeren Yen.

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Zu Grafik und Tabelle 4: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset, Stand: 27.11.2020 

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Wichtige Hinweise

Quelle Grafiken und Tabellen: Factset. Bei den Prognosen handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Die hier dargestellten Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherche, ausschließlich der unverbindlichen Information und ersetzen nicht eine, insbesondere nach rechtlichen, steuerlichen und produktspezifischen Gesichtspunkten notwendige, individuelle Beratung für die darin beschriebenen Finanzinstrumente. Die Information stellt weder ein Anbot, noch eine Einladung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Die jeweils gültigen Bedingungen jedes Finanzproduktes und weitere Informationen finden Sie unter www.spaengler.at bzw. beim jeweiligen Produktanbieter. Für Detailauskünfte zu Risiken und Kosten steht Ihnen Ihr persönlicher Berater im Bankhaus Spängler gerne zur Verfügung. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen wurden sorgfältig erarbeitet und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig erachtet werden. Alle Informationen, Meinungen und Einschätzungen in diesem Dokument geben die aktuelle Einschätzung des Verfassers bzw. der Verfasser zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder und können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Die dargebrachten Meinungen spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft wider. Die Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft ist nicht dazu verpflichtet, dieses Dokument zu aktualisieren, zu ergänzen oder abzuändern, wenn sich ein in diesem Dokument genannter Umstand, eine enthaltene Stellungnahme, Schätzung oder Prognose ändert oder unzutreffend wird. Die Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Genauigkeit der hierin enthaltenen Informationen, Druckfehler sind vorbehalten.