(29.09.2026, Wien) – Im festlichen Ambiente von Schloss Atzenbrugg beging das Bankhaus Spängler am Wochenende ein besonderes Jubiläum: Im Rahmen der Schubertiade „Eine Landpartie auf Schuberts Spuren“ feierte die Bank gemeinsam mit zahlreichen geladenen Gästen das 30-jährige Bestehen der Niederlassung Wien.
Unter der künstlerischen Leitung von Kammersängerin Ildikó Raimondi führte das Konzertprogramm musikalisch durch das Jahr 1826, eine für Schubert produktive, jedoch von Krankheit überschattete Schaffensperiode. Im Zentrum des Abends standen gemeinsam mit Bariton Günter Haumer und der Philharmonia Schrammeln Wien das Motto „Leben – Liebe – Vergänglichkeit“.
Einzug ins historische Churhaus 1996
Anlass der Feier: Vor 30 Jahren eröffnete das Bankhaus Spängler seine Niederlassung in Wien im sogenannten Churhaus, direkt neben dem Stephansdom. In diesem Gebäude war bereits im Mittelalter die Wiener Dombauhütte untergebracht. Der Salzburger Architekt Matthias Mulitzer adaptierte die Räume ab 1996 behutsam für den Bankbetrieb. Ein barockes Portal mit erzbischöflichem Wappen führt bis heute vom Stephansplatz hinein.
Aus einer Gelegenheit wurde ein zweites Standbein
Die Gründung selbst verdankte sich einem glücklichen Zufall: Heinrich Spängler erfuhr, dass der Juwelier Novotny sein Geschäft im Churhaus aufgeben würde. „Wir haben das Objekt gesehen und wussten: Das ist es!“, erinnert er sich. Zuvor hatte das Bankhaus Spängler jahrzehntelang ausschließlich in Salzburg reüssiert, ehe 1989 mit Kitzbühel der erste Schritt über die Landesgrenzen gelang. 1996 folgte Wien als zweiter Standort außerhalb Salzburgs, denn die Bundeshauptstadt galt als größter österreichischer Markt für private und institutionelle Anlagekund:innen. Rund ein halbes Jahr lang baute Heinrich Spängler den Standort gemeinsam mit seiner Frau Eva vor Ort selbst auf.
Heute größer denn je
Von Beginn an lag der Fokus der Niederlassung auf anspruchsvoller Anlageberatung und Vermögensverwaltung für vermögende Privatpersonen und institutionelle Kunden – ein Anspruch, der bis heute gilt. Am Standort Wien betreuen inzwischen 22 Mitarbeiter:innen ein Kundenvolumen von mehr als 1,9 Milliarden Euro. „Was 1996 mit einer mutigen Standortentscheidung begann, ist heute ein fester Bestandteil des Bankhaus Spängler“, betonen Raphael Hartl und Jakob Matuschka-Gablenz, die seit 2020 gemeinsam die Niederlassung Wien leiten. „Wir sind stolz, dieses Erbe fortzuführen und unseren Kund:innen auch weiterhin erstklassige Beratung und Vermögensverwaltung im Herzen der Stadt zu bieten.“
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