• Das Bankhaus Spängler präsentierte den aktuellen Kapitalmarktausblick 2026 im Sattler Forum am Makartplatz

(22.01.2026, Salzburg) - Die älteste Privatbank Österreichs präsentierte kürzlich ihren Ausblick auf das laufende Jahr vor Kund:innen in Salzburg. Bei der Veranstaltung im geschichtsträchtigen Sattler Forum am Makartplatz analysierten Vorstandsmitglied Nils Kottke und Asset Manager Markus Dürnberger die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten und gaben ihre Einschätzung zu den kommenden Monaten ab. Die zentrale Aussage der beiden Finanzexperten lautete: „Das Jahr 2026 hat geopolitisch turbulent begonnen, dennoch ist die Stimmung an den Kapitalmärkten bislang gut. Die zentrale Frage ist: Können die Märkte ihre positive Entwicklung fortsetzen oder werden die Risiken zur Herausforderung?”

 

Inflation unter Kontrolle, Zinspolitik bleibt unterschiedlich

Die Inflation hat sich in der Eurozone dem Zielwert angenähert und auch in den USA sinkt sie. „Der stark gestiegene US-Zollsatz scheint die Inflation bislang nicht weiter anzuheizen. Niedrigere Energiepreise und ein verlangsamter Lohnanstieg kompensieren die Zolleffekte“, erklärte Dürnberger. Bei der Zinspolitik gehen Europa und die USA unterschiedliche Wege. „Die EZB hat ihren Zinssenkungszyklus beendet, während die Fed 2026 noch weitere Lockerungsschritte vornehmen wird”, so Kottke.

 

Aktienmärkte auf Allzeithochs, KI-Boom mit hohen Bewertungen

Trotz geopolitischer Krisen war 2025 ein erfreuliches Anlagejahr. „Der schwache Dollar hat allerdings die Ergebnisse für europäische Anleger:innen deutlich gedämpft“, betonte Kottke. „Auffällig sind die Allzeithochs zahlreicher Indizes im noch jungen Jahr 2026, wobei Künstliche Intelligenz das bestimmende Thema bleibt.“ 

Die riesigen US-Technologieunternehmen sind mittlerweile eng miteinander verwoben. „Diese Abhängigkeit sehen einige Marktteilnehmer:innen als Risiko“, erklärte der Asset Manager des Bankhaus Spängler und fügte beruhigend hinzu: „Die Bewertungen sind überdurchschnittlich hoch, aber im historischen Vergleich nicht extrem. Zu Beginn der 2000er-Jahre, als die Dotcom-Blase platzte, war die Bewertung um ein Vielfaches höher.“

 

Dollar schwächelt, Gold auf Rekordniveau

„Die US-Regierung hat mit ihrer erratischen Zoll- und Außenpolitik viel Vertrauen zerstört. Zudem steht die Fed unter enormem politischem Druck“, erklärte Dürnberger. Es ist möglich, dass sich der Dollar im Jahr 2026 weiter abschwächt. Gold hat sich hingegen 2025 um rund 65 Prozent in US-Dollar verteuert und erst kürzlich mit über 4.800 Dollar je Feinunze ein neues Allzeithoch verzeichnet. „Viele Zentralbanken möchten ihre Abhängigkeit vom US-Dollar weiter reduzieren und investieren entsprechend weiter in Gold“, so Spängler-Vorstandsmitglied Kottke. 

 

Moderates Wachstum im Basisszenario, vielfältige Risiken

Was bedeutet das alles für Anleger:innen? Das Bankhaus Spängler sieht für das erste Quartal 2026 ein moderates Wirtschaftswachstum, eine unter Kontrolle bleibende Inflation in Europa sowie weitere Zinssenkungen in den USA als Basisszenario. „Die Unternehmensgewinne dürften moderat steigen”, prognostiziert Dürnberger. Er nennt die (Geo-)Politik, eine wieder steigende Inflation, weiter steigende Staatsschulden sowie die aktuell hohen Bewertungen als wesentliche Risiken. Chancen hingegen liegen in einem stärkerem Wirtschaftswachstum, sinkenden Energiekosten und einer durch KI angetriebenen Produktivitätssteigerung.
 

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Über das Bankhaus Spängler

Das Bankhaus Spängler ist eine unabhängige Privatbank mit seinem Stammhaus in Salzburg und weiteren Standorten in Wien, Linz, Zell am See, Kitzbühel, Innsbruck und Graz. Die älteste Privatbank Österreichs wurde im Jahr 1828 gegründet und befindet sich - mittlerweile in der siebten Generation - in reinem Familienbesitz. Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit stehen Kund:innen mit Privatvermögen, Familienunternehmen und Stiftungen, die hohe Erwartungen an die Beratung haben. Im Bankhaus Spängler sind knapp 300 Mitarbeiter:innen beschäftigt, das verwaltete Vermögen an Einlagen, Krediten und Wertpapieren beträgt mehr als 11,6 Milliarden Euro.

Im Sinne des Anspruchs “Best in Family Banking” erfolgt eine umfassende und ganzheitliche Betreuung: Teams aus verschiedenen Fachbereichen erarbeiten erstklassige Vermögens- und Finanzierungskonzepte.

Unter dem Dach des “Family Management” bietet das Bankhaus Spängler maßgeschneiderte Beratungsleistungen für Familienunternehmen. Die Expert:innen begleiten generationenübergreifende Nachfolgeprozesse, unterstützen bei der Entwicklung einer Familienstrategie, erarbeiten eine langfristige Eigentümervision.

Die Spängler M&A GmbH (Mergers & Acquisitions) berät beim Kauf- oder Verkauf von Unternehmen und bietet begleitende Unterstützung bei sämtlichen Schritten der Akquisition bis zum erfolgreichen Abschluss.

Die Spängler Immobilien GmbH vermittelt für ihre Kund:innen An- und Verkäufe von Wohn- und Anlageimmobilien im gehobenen Preissegment. Als 100-prozentige Tochter des Bankhauses Spängler verfügt das Unternehmen über erstklassige Kontakte und bietet diskreten Zugang zu Premium-Immobilien.

Die Spängler Institutional GmbH ist eine nach § 3 WAG 2018 konzessionierte Wertpapierfirma und ein Tochterunternehmen des Bankhaus Spängler. Es steht für maßgeschneiderte Lösungen, welche auf die individuellen Bedürfnisse institutioneller Kunden zugeschnitten sind und mit hoher Flexibilität implementiert werden können. In der Umsetzung und bei der Auswahl von Instrumenten wird ein besonderes Augenmerk auf Kosteneffizienz gelegt.

Wichtige Hinweise

Die hier dargestellten Angaben dienen trotz sorgfältiger Recherche ausschließlich der unverbindlichen Information und ersetzen nicht eine, insbesondere nach rechtlichen, steuerlichen und produktspezifischen Gesichtspunkten notwendige, individuelle Beratung für etwaig darin beschriebene Finanzinstrumente. Die Information stellt weder ein Anbot noch eine Einladung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung.

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