(29.05.2026, Salzburg) – Das Bankhaus Spängler blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. In einem von geopolitischen Spannungen und moderater Konjunkturerholung geprägten Umfeld erwirtschaftete Österreichs älteste Privatbank ein Betriebsergebnis von 25,3 Mio. Euro. Das betreute Kundenvolumen stieg deutlich von 11,6 auf 12,8 Milliarden Euro.
Der leichte Rückgang im Betriebsergebnis um rund vier Prozent ist im Wesentlichen auf das gesunkene Zinsniveau und den damit verbundenen niedrigeren Nettozinsertrag zurückzuführen. Gleichzeitig entwickelte sich das Provisionsergebnis sehr dynamisch und stieg um mehr als zehn Prozent auf 41,7 Mio. Euro – ein klarer Ausdruck der steigenden Bedeutung des Wertpapier- und Beratungsgeschäfts.
„Wir erleben derzeit eine klare Entwicklung: In einer zunehmend digitalen Welt wird das persönliche Gespräch wieder stärker gesucht. Diese ‚Renaissance der Nähe‘ spiegelt sich auch in einem außergewöhnlich hohen Neukundenwachstum wider“, so Vorstandssprecher Werner G. Zenz.
Wertpapiergeschäft als Wachstumstreiber
Die verwahrten Depotwerte stiegen um 11,7 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Das im Asset Management verwaltete Vermögen erhöhte sich um 8,3 Prozent auf rund 4,1 Milliarden Euro. „Die überdurchschnittliche Performance und die kontinuierlichen Nettomittelzuflüsse unterstreichen die Qualität unserer Anlagestrategien und das hohe Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden“, betont Zenz. Ein wesentlicher Wachstumstreiber ist die Weiterentwicklung standardisierter Vermögenslösungen: In den CARL-Strategien wird mittlerweile ein Volumen von über einer Milliarde Euro verwaltet.
Breite regionale Basis und Spezialisierung
Neben dem Stammhaus in Salzburg entwickelten sich auch die Standorte in Wien, Oberösterreich, Pinzgau, Tirol und der Steiermark positiv und trugen wesentlich zum Gesamtergebnis bei. Auch die Tochterunternehmen verzeichneten eine erfreuliche Entwicklung. Die Spängler Institutional GmbH steigerte ihr verwaltetes Vermögen auf 3,8 Milliarden Euro und zählt heute zu den führenden Anbietern im Bereich alternativer Anlageklassen. Die Leistungen im Spängler Family Management – insbesondere in den Bereichen Familienstrategie und Governance – werden weiterhin stark nachgefragt.
Female Finance als klarer strategischer Schwerpunkt
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Female Finance, das in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut wurde und sich zunehmend zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Mit spezifischen Beratungsansätzen, Veranstaltungsformaten und gezielter Kommunikation hat sich das Bankhaus Spängler in diesem Feld klar positioniert. Zenz: „Wir sehen darin ein relevantes gesellschaftliches Thema und zugleich ein nachhaltiges Wachstumsfeld.“
Künstliche Intelligenz: Effizienz und Beziehung
Das Bankhaus Spängler setzt Künstliche Intelligenz gezielt zur Optimierung interner Prozesse sowie zur Aufbereitung von Informationen für Beratung und Kundengespräche ein. „KI erhöht unsere Effizienz – ersetzt aber nicht die persönliche Beziehung. Gerade bei komplexen Vermögensfragen bleibt der direkte Austausch entscheidend. Vieles ist digitalisierbar, der persönliche Kontakt aber nicht“, so Zenz.
Auszeichnungen bestätigen Spitzenposition
Das Bankhaus Spängler erreichte in der Marktstudie „TOPs 2026“ von Fuchs | Richter den ersten Platz unter den Vermögensmanagern im deutschsprachigen Raum und verteidigte seine Führungsposition in der „Ewigen Bestenliste“. Zudem zählt das Haus laut „Elite Report“ erneut zur Spitzengruppe („Summa Cum Laude“).
Ausblick: Stabilität und konsequente Weiterentwicklung
Für 2026 erwartet das Bankhaus Spängler eine stabile wirtschaftliche Entwicklung. „Unser Fokus auf Österreich und Süddeutschland macht uns vergleichsweise robust gegenüber globalen Verwerfungen. Unsere strategischen Ziele verfolgen wir konsequent weiter – mit einer fortgesetzten Expansion im Private Banking, der Weiterentwicklung des Finanzierungsgeschäfts und der Verbesserung interner Prozesse“, erklärt Zenz.
Verstärkung des Vorstands aus den eigenen Reihen
Ab 1. Jänner 2027 wird Michael Rampler in den Vorstand berufen und das Ressort Digitalisierung übernehmen. Er ist seit vielen Jahren im Haus tätig und hat sich in zentralen Funktionen erfolgreich entwickelt. Mit diesem Schritt stärkt das Bankhaus Spängler gezielt die technologische Kompetenz auf Vorstandsebene und unterstreicht zugleich seinen Anspruch, Führung konsequent aus den eigenen Reihen heraus zu entwickeln. Der Vorstand besteht künftig aus Werner G. Zenz (Sprecher), Nils Kottke, Franz Welt und Michael Rampler.
Zuwächse auch in den Niederlassungen
Neben dem Stammhaus in Salzburg entwickelten sich die Standorte in den Regionen Wien, Oberösterreich, Pinzgau, Tirol und Steiermark positiv und leisteten einen wesentlichen Beitrag zum insgesamt erfreulichen Geschäftsergebnis:
Wien
Am Standort in Wien, der zentral am Stephansplatz direkt neben dem Dom gelegen ist, betreuen 19 Mitarbeiter:innen ein Kundenvolumen von mehr als 1,7 Milliarden Euro. Für das Bankhaus Spängler sind persönliche Beratung und lokale Präsenz gerade im Umgang mit vermögenden Privatkund:innen unverzichtbar. Die Betreuungskapazitäten in der Region Wien werden daher weiter ausgebaut.
Oberösterreich
Am Standort in Linz betreuen 15 Mitarbeiter:innen bereits ein Kundenvolumen von mehr als zwei Milliarden Euro. Für das Bankhaus Spängler sind persönliche Beratung und lokale Präsenz gerade im Umgang mit vermögenden Privatkund:innen unverzichtbar. Die Betreuungskapazitäten in der Region Oberösterreich werden daher weiter ausgebaut.
Pinzgau
Am Standort in Zell am See betreuen elf Mitarbeiter:innen ein Kundenvolumen von mehr als 608 Millionen Euro. Für das Bankhaus Spängler sind persönliche Beratung und lokale Präsenz gerade im Umgang mit vermögenden Privatkund:innen unverzichtbar. Die Betreuungskapazitäten in der Region Pinzgau werden daher weiter ausgebaut.
Tirol
In Tirol betreibt das Bankhaus Spängler Standorte in Innsbruck und Kitzbühel. Insgesamt betreuen hier zwölf Mitarbeiter:innen ein Kundenvolumen von mehr als 957 Millionen Euro. Für das Bankhaus Spängler sind persönliche Beratung und lokale Präsenz gerade im Umgang mit vermögenden Privatkund:innen unverzichtbar. Dies spiegelt sich auch in der räumlichen Erneuerung der Niederlassungen wider: In Kitzbühel erstrahlt seit Juli des Vorjahres die historische Villa in der Jochberger Straße nach zweieinhalb Monaten Umbauzeit in neuem Glanz. In der Innsbrucker Museumstraße wurde der Standort grundlegend erneuert und ausgebaut. Die Wiedereröffnung wurde erst kürzlich gefeiert.
Steiermark
Am Standort in Graz, der zentral am Burgring im Herzen der Altstadt gelegen ist, betreuen fünf Mitarbeiter:innen ein Kundenvolumen von mehr als 425 Millionen Euro. Für das Bankhaus Spängler sind persönliche Beratung und lokale Präsenz gerade im Umgang mit vermögenden Privatkund:innen unverzichtbar. Die Betreuungskapazitäten in der Region Steiermark werden daher weiter ausgebaut.