Währungsübersicht 
1. Quartal 2020

Unsere Investment-Experten haben die wichtigsten Leitwährungen analysiert.

US-Dollar (USD)

Nachdem sich der Euro gegenüber dem US-Dollar seit Anfang des Jahres in einer Schwächephase befindet, wurde Anfang Februar die runde Marke von 1,10 EUR/USD nach unten durchbrochen. Unterstützend für den US-Dollar wirkten dabei die robusten US-Konjunkturdaten.

Die EZB belässt ihre Zinsen weiterhin nahe der Rekordtiefstände und ein markanter Zinsanstieg ist in den kommenden Quartalen nicht in Sicht. Auch in den USA verweilen die Kapitalmarktzinsen auf moderaten Niveaus. Dadurch ist der Spielraum für einen stärkeren Euro gegenüber dem Dollar mittelfristig begrenzt. Die Analysten rechnen hier mit 1,13 EUR/USD bis Ende des zweiten Quartals. 

Konsensschätzungen EUR/USD

Quartal  MedianMaxMin
2. Quartal 2020 1,13 1,20 1,08
1. Quartal 2021 1,18 1,30 1,10
1. Quartal 2022 1,19 1,30 1,10
1. Quartal 2023 1,19 1,33 1,11


Tabelle 1: Konsensschätzungen EUR/USD. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset

EUR/USD-Entwicklung

WE Q1 2020 Grafik1

Grafik 1: EUR/USD-Entwicklung. Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: Factset

Britisches Pfund (GBP)

Trotz des formellen Austritts Großbritanniens aus der EU am 31. Jänner bewegt sich der Wechselkurs EUR/GBP weiter in einer engen Handelsspanne.

Es gilt das Auslaufen der Übergangsphase Ende 2020 sowie den Verlauf der Verhandlungen abzuwarten. Das Szenario eines „Hard Brexit“ scheint jedoch weitestgehend ausgepreist zu sein. Somit gehen die Konsensschätzungen von einer Seitwärtsbewegung und einem EUR/GBP-Wechselkurs von 0,85 für die nächsten Quartale aus.

Konsensschätzungen EUR/GBP

Quartal  MedianMaxMin
2. Quartal 2020 0,85 0,89 0,82
1. Quartal 2021 0,85 0,89 0,81
1. Quartal 2022 0,85 0,94 0,83
1. Quartal 2023 0,91 0,97 0,85


Tabelle 2: Konsensschätzungen EUR/GBP. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset

 

EUR/GBP-Entwicklung 

WE Q1 2020 Grafik2

Grafik 2: EUR/GBP-Entwicklung. Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: Factset

Schweizer Franken (CHF)

Nachdem sich die Angst vor einem „Hard Brexit“ sowie die Eskalationssorgen im Handelskonflikt weitestgehend gelegt haben, ist es nun der Coronavirus, welcher die Flucht in die sicheren Häfen verursacht. Dadurch kann der Schweizer Franken seinen Aufwärtstrend weiter fortsetzen.

Angesichts der niedrigen Inflationserwartungen dürfte die ultralockere Geldpolitik sowohl in der Eurozone als auch in der Schweiz weiter fortgeführt werden. Es wird jedoch eine rückläufige Risikoaversion sowie eine langsame Stabilisierung der Eurolandkonjunktur erwartet. Beides spricht für eine Schwächung der eidgenössischen Währung.

Konsensschätzungen EUR/CHF

Quartal  MedianMaxMin
2. Quartal 2020 1,10 1,12 1,05
1. Quartal 2021 1,15 1,20 1,07
1. Quartal 2022 1,20 1,20 1,19
1. Quartal 2023 1,22 1,23 1,20


Tabelle 3: Konsensschätzungen EUR/CHF. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset

 

EUR/CHF-Entwicklung 

WE Q1 2020 Grafik3

Grafik 3: EUR/CHF-Entwicklung. Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: Factset

Japanischer YEN (JPY)

Der Japanische Yen befindet sich seit Anfang des Jahres in einem Aufwärtstrend gegenüber dem Euro. Auch hier wirkt die Furcht vor den Auswirkungen des Coronavirus und die damit verbundene Flucht in die sicheren Häfen unterstützend.

Bei ihrer letzten Zinssitzung im Januar hat die japanische Notenbank ihre Wachstumsprognose für das Fiskaljahr 2020 von 0,70 % auf 0,90 % angehoben. Eine nachhaltige Aufhellung der Wachstumsperspektiven ist aber noch nicht in Sicht. Somit bleibt die ultralockere Ausrichtung der japanischen Geldpolitik bestehen. Auch wurde angekündigt, für den Fall negativer Auswirkungen durch den Coronavirus auf die japanische Wirtschaft, weitere Lockerungsmaßnahmen vorzunehmen, was den Yen gegenüber dem Euro schwächen dürfte.


Konsensschätzungen EUR/JPY

  MedianMaxMin
2. Quartal 2020 121,50 128,00 111,00
4. Quartal 2020 122,00 131,00 109,00
1. Quartal 2021 121,35 139,00 109,00
1. Quartal 2022 111,00 111,00 111,00


Tabelle 4: Konsensschätzungen EUR/JPY. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset

 

EUR/JPY-Entwicklung 

WE Q1 2020 Grafik4

Grafik 4: EUR/JPY-Entwicklung. Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: Factset

Währungsübersicht als PDF

Wichtige Hinweise

Bei den Prognosen handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Die hier dargestellten Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherche, ausschließlich der unverbindlichen Information und ersetzen nicht eine, insbesondere nach rechtlichen, steuerlichen und produktspezifischen Gesichtspunkten notwendige, individuelle Beratung für die darin beschriebenen Finanzinstrumente. Die Information stellt weder ein Anbot, noch eine Einladung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Die jeweils gültigen Bedingungen jedes Finanzproduktes und weitere Informationen finden Sie unter www.spaengler.at bzw. beim jeweiligen Produktanbieter. Für Detailauskünfte zu Risiken und Kosten steht Ihnen Ihr persönlicher Berater im Bankhaus Spängler gerne zur Verfügung. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen wurden sorgfältig erarbeitet und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig erachtet werden. Alle Informationen, Meinungen und Einschätzungen in diesem Dokument geben die aktuelle Einschätzung des Verfassers bzw. der Verfasser zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder und können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Die dargebrachten Meinungen spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft wider. Die Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft ist nicht dazu verpflichtet, dieses Dokument zu aktualisieren, zu ergänzen oder abzuändern, wenn sich ein in diesem Dokument genannter Umstand, eine enthaltene Stellungnahme, Schätzung oder Prognose ändert oder unzutreffend wird. Die Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Genauigkeit der hierin enthaltenen Informationen, Druckfehler sind vorbehalten.