Währungsübersicht
3. Quartal 2020

Unsere Investment-Experten haben die wichtigsten Leitwährungen analysiert.

US-Dollar (USD)

Der Euro konnte gegenüber dem US-Dollar zuletzt signifikant aufwerten und zwischenzeitlich ein neues Zweijahreshoch bei 1,19 EUR/USD erreichen. Während in der Eurozone die Schaffung eines Wiederaufbaufonds die Konjunkturstimmung verbessert, setzen in den USA die weiter steigenden Corona-Neuinfektionen und die Sorgen über die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie den Greenback unter Druck. Zusätzlich hat sich durch die deutlich expansivere US-Geldpolitik der Zinsvorteil des USD gegenüber dem EUR drastisch reduziert.

Angesichts der jüngst kräftigen Bewegungen rechnen die Analysten zwar mit einer Korrektur, sehen den Euro aber langfristig gestärkt.

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Zu Grafik und Tabelle 1: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset, Stand: 13.08.2020 

Britisches Pfund (GBP)

Nachdem der Euro gegenüber dem britischen Pfund seit Jahresbeginn zulegen konnte, pendelt der Wechselkurs EUR/GBP nun um 0,90. Nach wie vor stehen die Unsicherheiten rund um den Brexit und die Corona-Krise im Fokus. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Brexit-Verhandlungen sowie die Covid-19 Fallzahlen – und letztlich die britische Wirtschaft – weiter entwickeln. Die Experten nehmen an, dass sich der Wechselkurs auch künftig in der aktuellen Spanne bewegen wird.

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Zu Grafik und Tabelle 2: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset, Stand: 13.08.2020 

Schweizer Franken (CHF)

Gegenüber dem Schweizer Franken konnte der Euro zuletzt aufwerten, nachdem der CHF zu Beginn des Jahres noch als sicherer Hafen gesucht war. Unterstützend für die Eurozone wirkten die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus und seine wirtschaftlichen Folgen sowie nun auch die Einigung auf den Wiederaufbaufonds. Gleichzeitig versucht die Schweizerische Nationalbank (SNB) regelmäßig durch Deviseninterventionen den Aufwertungsdruck auf den CHF zu verringern. 

Vor diesem Hintergrund rechnen die Analysten mit einem Wechselkurs von 1,08 EUR/CHF bis zum Ende diesen Jahres.

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Zu Grafik und Tabelle 3: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset, Stand: 13.08.2020 

Japanischer YEN (JPY)

Der EUR/JPY-Wechselkurs ist seit Mai um rund 10 % gestiegen. Trotz der nach wie vor vorherrschenden Pandemie setzte mit Mai eine graduelle Erholung der weltweiten Konjunktur durch Lockerungs- und Unterstützungsmaßnahmen der Notenbanken ein. Dadurch war der japanische Yen weniger als Fluchtwährung gesucht. Auch wurde die japanische Wirtschaft schwer von der Corona-Krise getroffen. Da der Inselstaat jedoch bereits vor der Pandemie weitreichend geldpolitische Stabilisierungsmaßnahmen gesetzt hat, ist der Spielraum für weitere Interventionen begrenzt.

Eine erneute Risk-Off-Phase sollte den Yen wiederum stärken, die Analysten rechnen daher langfristig mit einer Seitwärtsbewegung im Währungspaar und gehen für Ende des Jahres von einem Wechselkurs von 123,00 EUR/JPY aus.

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Zu Grafik und Tabelle 4: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Quelle: Factset, Stand: 13.08.2020 

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Wichtige Hinweise

Quelle Grafiken und Tabellen: Factset. Bei den Prognosen handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Die hier dargestellten Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherche, ausschließlich der unverbindlichen Information und ersetzen nicht eine, insbesondere nach rechtlichen, steuerlichen und produktspezifischen Gesichtspunkten notwendige, individuelle Beratung für die darin beschriebenen Finanzinstrumente. Die Information stellt weder ein Anbot, noch eine Einladung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar und dient insbesondere nicht als Ersatz für eine umfassende Risikoaufklärung. Die jeweils gültigen Bedingungen jedes Finanzproduktes und weitere Informationen finden Sie unter www.spaengler.at bzw. beim jeweiligen Produktanbieter. Für Detailauskünfte zu Risiken und Kosten steht Ihnen Ihr persönlicher Berater im Bankhaus Spängler gerne zur Verfügung. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen wurden sorgfältig erarbeitet und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig erachtet werden. Alle Informationen, Meinungen und Einschätzungen in diesem Dokument geben die aktuelle Einschätzung des Verfassers bzw. der Verfasser zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wieder und können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Die dargebrachten Meinungen spiegeln nicht zwangsläufig die Meinung der Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft wider. Die Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft ist nicht dazu verpflichtet, dieses Dokument zu aktualisieren, zu ergänzen oder abzuändern, wenn sich ein in diesem Dokument genannter Umstand, eine enthaltene Stellungnahme, Schätzung oder Prognose ändert oder unzutreffend wird. Die Bankhaus Carl Spängler & Co. Aktiengesellschaft übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität oder Genauigkeit der hierin enthaltenen Informationen, Druckfehler sind vorbehalten.