US-Dollar (USD)

Nachdem der US-Dollar im ersten Halbjahr 2025 deutlich an Wert verloren hat, hat er sich in der zweiten Jahreshälfte unter Schwankungen seitwärts bewegt. Offenbar waren viele schlechte Nachrichten eingepreist und die Marktteilnehmer:innen haben sich an Dollar-negative Nachrichten gewöhnt. Auch die drei Zinssenkungen der US-Notenbank Fed seit September haben den Dollar nicht nachhaltig belastet. Denn die Fed hat die Latte für weitere Zinssenkungen höher gelegt, woraufhin die Marktteilnehmer:innen ihre Zinssenkungserwartungen reduziert haben. Zudem wurden in den letzten Monaten zumeist besser als erwartete Konjunkturdaten in den USA veröffentlicht, was den Dollar unterstützte. Der Marktkonsens erwartet heuer eine weitere Dollar-Abwertung, die allerdings nicht mehr so stark ausfallen sollte wie im letzten Jahr. Einen Grund für schwächere Dollar-Kurse lieferte gleich zu Jahresbeginn die US-Regierung, die unter einem Vorwand strafrechtliche Ermittlungen gegen den Fed-Vorsitzenden Powell aufgenommen hat. Dies gefährdet die Unabhängigkeit der Fed und untergräbt das Vertrauen in den US-Dollar.

EUR/USD-Entwicklung (Grafik 1) — Zu Grafik 1: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: FactSet, Stand: 14.01.2026 Zu Tabelle 1: Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Die angeführten Prognosen beruhen auf angemessenen, durch objektive Daten gestützten Annahmen bezogen auf den oben angeführten Zeitraum. Quelle: FactSet, Stand: 14.01.2026

Britisches Pfund (GBP)

Das Britische Pfund wertete 2025 gegenüber dem Euro ebenfalls ab, wenn auch nicht so stark wie der US-Dollar. Die Pfund-Bewegungen waren zudem relativ ausgeprägt. Zum schwachen Pfund haben die Zinssenkungen der Bank of England (BoE) im zweiten Halbjahr beigetragen, während die EZB da schon ihren Zinssenkungszyklus beendet hatte. Zudem zeigte sich die britische Wirtschaft bis zuletzt schwach. Anlass zur Sorge geben die Staatsfinanzen in Großbritannien mit einem hohen Haushaltsdefizit. Die BoE könnte daher gezwungen sein, die Zinsen stärker zu senken, obwohl die Inflation in Großbritannien immer noch zu hoch ist. Dies könnte auch 2026 auf dem Britischen Pfund lasten. Zuletzt hat sich das Pfund aber etwas erholt und der Marktkonsens erwartet heuer gegenüber dem Euro eine Seitwärtsbewegung in etwa auf dem aktuellen Niveau. Eine Annäherung Großbritanniens an die EU könnte das Britische Pfund unterstützen.

EUR/GBP-Entwicklung (Grafik 2) — Zu Grafik 2: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: FactSet, Stand: 14.01.2026 Zu Tabelle 2: Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Die angeführten Prognosen beruhen auf angemessenen, durch objektive Daten gestützten Annahmen bezogen auf den oben angeführten Zeitraum. Quelle: FactSet, Stand: 14.01.2026

Schweizer Franken (CHF)

Der Schweizer Franken war eine der wenigen Währungen, die letztes Jahr gegenüber dem Euro zulegen konnten, wenn auch nur moderat. In Zeiten großer (geo-)politischer Unsicherheit war der Franken als sicherer Hafen stark nachgefragt. Nachdem die Schweizerische Nationalbank (SNB) wegen konjunktureller Risiken zur Jahresmitte ihren Leitzins auf 0 % gesenkt hatte, hat sie seitdem eine Rückkehr zu Negativzinsen vermieden. Die Schwelle hierzu scheint hoch zu sein. Zudem hat die SNB kaum Interventionen durchgeführt, um den Franken künstlich zu schwächen. Die lange ersehnte Einigung im Zollstreit mit den USA war ebenfalls positiv für den Franken. Für 2026 erwartet der Marktkonsens, dass der Schweizer Franken gegenüber dem Euro nochmals leicht aufwertet. Denn die (geo-)politische Unsicherheit dürfte vorerst hoch bleiben, wovon der Franken weiter profitieren sollte.

EUR/CHF-Entwicklung (Grafik 3) — Zu Grafik 3: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: FactSet, Stand: 14.01.2026 Zu Tabelle 3: Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Die angeführten Prognosen beruhen auf angemessenen, durch objektive Daten gestützten Annahmen bezogen auf den oben angeführten Zeitraum. Quelle: FactSet, Stand: 14.01.2026

Japanischer Yen (JPY)

Der Japanische Yen hat gegenüber dem Euro im letzten Jahr fast genauso stark abgewertet wie der US-Dollar, und zwar kontinuierlich über das gesamte Jahr hinweg. Die lange erwartete Zinserhöhung der Bank of Japan im Dezember konnte den Trend nicht umkehren. Denn die japanische Wirtschaft bleibt wachstumsschwach und wird von der neuen Regierung mit umfassenden Fiskalmaßnahmen gestützt. Dies erhöht jedoch die ohnehin schon hohe Verschuldung Japans. Der Marktkonsens geht für 2026 von einer Seitwärtsbewegung des EUR/JPY-Wechselkurses in etwa auf dem aktuellen Niveau aus. Allerdings weht dem Yen aktuell viel Wind entgegen: Es gibt Gerüchte, wonach schon in Kürze das Parlament aufgelöst und Neuwahlen ausgerufen werden könnten. Dies hält die politische Unsicherheit hoch. Zudem liegt Japan mit China, seinem Haupthandelspartner, im Streit. China hat wirtschaftliche Maßnahmen gegenüber Japan ergriffen, die der japanischen Wirtschaft schaden dürften, sollten sie länger bestehen bleiben.

EUR/JPY-Entwicklung (Grafik 4) — Zu Grafik 4: Die Angaben basieren auf Vergangenheitswerten. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu. Quelle: FactSet, Stand: 14.01.2026 Zu Tabelle 4: Bei der Prognose handelt es sich um keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung. Die angeführten Prognosen beruhen auf angemessenen, durch objektive Daten gestützten Annahmen bezogen auf den oben angeführten Zeitraum. Quelle: FactSet, Stand: 14.01.2026

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Marketingmitteilung
Stand 14.01.2026

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