• Renommierter Experte für Computerkriminalität Cornelius Granig referierte in Wien
  • Das Bankhaus Spängler lud zu einem spannenden Vortragsabend ins Schwarze Kameel

(28.09.2022, Wien) - “Bewaffneter Bankraub? Das war einmal. Der Kampf Gut gegen Böse verlagert sich immer mehr ins Internet. Banken müssen ihre digitale Umgebung heutzutage gleich gut schützen, wie die Vermögenswerte ihrer Kunden.” Diese Tatsache betonte Cornelius Granig im Rahmen eines Vortragsabends auf Einladung des Bankhaus Spängler in Wien. Der renommierte Experte für Computerkriminalität befasst sich seit Jahrzehnten mit dieser Entwicklung. Vor rund 80 geladenen Gästen im "Schwarzen Kameel" warnte Granig: “Im Fokus der Cyberkriminellen stehen gestohlene Daten, Fakenews und digitale Sabotage, um das Funktionieren unserer Informationsgesellschaft zu beeinträchtigen.”

Als Vorstand im Bank- und Versicherungsbereich und Unternehmensberater verfügt Granig über viel Erfahrung mit der Bekämpfung von Cyberangriffen und hat in verschiedenen Publikationen die soziale Dimension der neuen Straftaten beleuchtet. “Die Computerkriminalität hat sich im letzten Jahrzehnt vervielfacht und verursacht Schäden in Milliardenhöhe”, so der akkreditierte Cyber-Security-Experte bei Europol, der auch Leiter der Taskforce Medien und Mitglied der Whistleblower Taskforce bei Transparency International ist.

“Unternehmen sollten Notfallpläne entwickeln”

Bei seinem Vortrag in Wien erklärte Cornelius Granig: “Sehr oft gelingt Cyberkriminellen das Eindringen in die Systeme angegriffener Organisationen mittels Spam-Mails, ohne dass aufwendige Angriffe notwendig sind. Parallel dazu sehen wir eine Häufung von Desinformationskampagnen. Und gegen neuartige Schadsoftware und Viren sind häufig auch moderne Antivirenprogramme machtlos, da die Straftäter immer einen Schritt in der technologischen Entwicklung voraus sind. Sie nutzen mittlerweile einen Schwarzmarkt für Schwachstellen, den sie im Darknet vorfinden. Cyberattacken können jedes Unternehmen betreffen. Wichtig ist die richtige Reaktion und Vorbereitung darauf. Ich rate daher zur Entwicklung von Notfallplänen, die auch eine Phase von ein paar Tagen beinhalten, in denen der Betrieb gänzlich ohne IT, ohne jeden Computer auskommen kann.”

Mehr zum Vortragenden

Dr. Cornelius Granig ist ein renommierter Experte für Computerkriminalität, der sich seit Jahrzehnten mit deren Entwicklung befasst. Als Vorstand im Bank- und Versicherungsbereich und Unternehmensberater verfügt er über viel Erfahrung mit der Bekämpfung von Cyberangriffen und hat in verschiedenen Publikationen die soziale Dimension der neuen Straftaten beleuchtet.

Neben seiner Ausbildung an der Universität Wien, der Donau-Universität Krems und am Massachusetts Institute of Technology, ist Dr. Granig ein vom TÜV und vom internationalen Verband der Auditoren ISACA zertifizierter Sicherheitsexperte. 2019 erschien sein Buch „Darknet - Die Welt im Schatten der Computerkriminalität“ und 2021 „Böses Geld“, in dem er problematische Entwicklungen im Bereich der Fintecs und Kryptowährungen vorstellte.

Über das Bankhaus Spängler

Das Bankhaus Spängler ist eine unabhängige Privatbank mit dem Stammhaus in Salzburg und weiteren Standorten in Linz, Wien, Graz, Kitzbühel, Innsbruck und Zell am See. Gegründet wurde die älteste Privatbank Österreichs im Jahr 1828 und befindet sich nach wie vor in Familieneigentum. Mittlerweile ist bereits die siebte Generation der Familie Spängler in der Bank tätig. Den Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit bilden Privatvermögen und Familienunternehmen. Dabei wird großen Wert auf eine hohe Expertise in der Beratung gelegt.

Unter dem Dach des Family Management bietet das Bankhaus Spängler ein besonderes Spektrum an maßgeschneiderten Beratungsleistungen. Die Experten begleiten generationenübergreifende Nachfolgeprozesse, unterstützen bei der Entwicklung eines Familienkodex, erarbeiten mit Familienunternehmen deren langfristige Eigentümerstrategie oder beraten beim Kauf- oder Verkauf von Unternehmen.

Im Bankhaus Spängler sind über 260 Mitarbeiter beschäftigt, das Kundenvolumen an Einlagen, Krediten und Wertpapieren beträgt rund 9,7 Milliarden Euro. Anfang des Jahres 2018 setzte das Bankhaus Spängler einen großen Schritt in Richtung digitale Zukunft und bietet Anlegern seitdem auch eine “Online-Vermögensverwaltung” an.

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