Im Juni haben im Wesentlichen zwei Themen das Geschehen an den Kapitalmärkten bestimmt: KI und der Nahe Osten. An den Aktienmärkten wurden teilweise neue Rekordhochs erreicht. Die Anleihenmärkte waren von erhöhter Volatilität geprägt. Dazu trug auch bei, dass sich der neue Fed-Chef überraschend restriktiv zeigte und so Zinserhöhungserwartungen befeuerte.
Gleich zu Monatsbeginn hat die KI-Euphorie den Aktienmärkten weiteren Auftrieb gegeben. Sie wurde zusätzlich durch den SpaceX-Börsengang angefacht. Daneben hat die Verkündung eines vorläufigen Friedensabkommens im Nahen Osten zur guten Stimmung an den Märkten beigetragen. Im Zuge dessen wurden teilweise neue Rekordhochs erreicht. Später jedoch kam es zu Gewinnmitnahmen vor allem im Technologiebereich, worunter die technologielastigen Aktienmärkte in den USA und in Asien gelitten haben.
Die Anleihenmärkte waren Spielball der Inflations- und Zinserwartungen. Während die EZB die Zinsen erhöht hat, hat die Fed die Zinsen erneut unverändert beibehalten. Der neue Fed-Chef Warsh klang jedoch überraschend restriktiv, was an den Märkten zu verstärkten Zinserhöhungserwartungen führte. Der deutliche Rückgang der Ölpreise hat im Monatsverlauf die Inflationserwartungen gedämpft, so dass schließlich auch die Anleihenrenditen wieder gefallen sind.
Im Anleihenbereich wird der Anteil von High Yield und Unternehmensanleihen erhöht. Im Aktienbereich wird der Russell 2000 in den Nasdaq-100 getauscht.
Transaktionen
Hauptaktivitäten im Portfolio
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Verkauf |
RUSSELL 2000 |
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EUR GOVT BOND 1-3 Y |
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Kauf |
NASDAQ-100 |
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MSCI US CORPORATE HIGH YIELD |
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EUR CORPORATE BOND |
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Stand Juli 2026
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