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Das Auto der Zukunft fährt elektrisch, autonom und vernetzt.

Elektrisch, autonom, vernetzt – spannende Einblicke in die großen Trends der Automobilindustrie erhielten kürzlich Gäste des Bankhaus Spängler aus erster Hand eines echten Insiders: Der renommierte Manager Wolfgang Bernhard war unter anderem Vorstandsmitglied in den deutschen Weltkonzernen Daimler und Volkswagen. Er erklärte im Rahmen des jährlichen “Unternehmergesprächs” im Salzburger Sattler Forum sehr anschaulich Auslöser und Auswirkungen der großen technischen Revolutionen, die die Mobilität von Menschen und Waren künftig von Grund auf verändern werden.

Die Elektromobilität steht momentan wirklich an der Schwelle zu einem Durchbruch. Trotz aller Anstrengungen inklusive milliardenschwerer Investitionen der gesamten Autoindustrie war die Technologie bei den Batterien bisher einfach noch nicht reif. Es mangelte an den drei entscheidenden Faktoren: zu wenig Reichweite, zu lange Ladedauer und zu hoher Anschaffungspreis. Jetzt ist die Industrie in der Herstellung von neuen Batterien aber bald so weit, dass das Gesamtpaket für den Kunden attraktiv genug wird, um ein Elektroauto tatsächlich zu kaufen.

Autonomes Fahren: Mehr Komfort und Sicherheit, Kraftstoffverbrauch sinkt

Das autonome Fahren befindet sich aktuell auf der zweiten von fünf Entwicklungsstufen - von reinen Fahrassistenz-Systemen hin zur Vollautomatisierung und somit zum fahrerlosen Kfz. Auch in diesem Bereich werden sich in Zukunft noch weitere große Schritte zeigen. Autonomes Fahren wird uns mehr Komfort und Sicherheit auf den Straßen bringen, durch effizienteren Betrieb wird auch der Kraftstoffverbrauch sinken. Was hier aber noch fehlt, ist ein klarer rechtlicher Rahmen sowie Navigationskarten in höchster Auflösung mit zentimetergenauen Wegeabbildungen.

Digitale Vernetzung: Autos werden Teil des Internets

Megatrend Nummer drei: Nach Haushalt und Büro hält die “digitale Vernetzung” künftig auch in Kraftfahrzeugen verstärkt Einzug. Autos werden ein Teil des Internets - mit eigener IP-Adresse, so wie der PC oder das Mobiltelefon. Bei allen berechtigten Einwänden rund um die Gefahren von Big Data wird dies auch immense Vorteile mit sich bringen. Kunden bringen ihren Wagen in die Werkstatt und dort liegen schon alle Daten über notwendige Reparaturmaßnahmen vor, alles ist bereits vorbereitet. Für Versicherungen wird es möglich, künftig noch individueller zu kalkulieren und maßgeschneiderte Produkte anzubieten. Im Bereich der Logistik können viele bürokratische Hürden, wie sie bei Be- und Entladung oder in der Zollabfertigung anfallen, deutlich effizienter und damit schneller überwunden werden. Hier schafft Vernetzung einen immensen Mehrwert.

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    Der renommierte Manager Wolfgang Bernhard, ehemaliger Vorstand bei Daimler und Volkswagen, gewährte spannende Einblicke in die großen Trends der Automobilbranche.

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    Wolfgang Bernhard (M.) mit den Vorständen Nils Kottke (l.) und Werner Zenz vom Bankhaus Spängler.

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    Family Wealth Leiterin Eva-Maria Weidl führte als Moderatorin durch den Abend.

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