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Starke Konjunktur lässt Anleger auf gute Renditen bis zum Jahresende hoffen.

Das Asset Management im Bankhaus Spängler sieht weiterhin gute Renditechancen für Anleger. Aufgrund der robusten konjunkturellen Dynamik in Europa und den USA könnten insbesondere Aktienmärkte ihre positive Entwicklung in diesem Jahr noch weiter fortsetzen. Bei Anleihen raten die Experten weiterhin zu kurzen Laufzeiten.

“Auch die politischen Unruhen in Katalonien und geopolitische Spannungen rund um Nordkorea konnten die Kapitalmärkte in den vergangenen Wochen nicht aus der Bahn werfen. Vielmehr prolongierten risikoreiche Assetklassen wie Aktien und Hochzinsanleihen ihre positive Entwicklung”, erklärt Markus Dürnberger, Bereichsleiter Asset Management im Bankhaus Spängler. Für die Aktienmärkte würden die nun bevorstehenden Quartalszahlen der Unternehmen entscheidend sein, ob auch eine „Jahresendrally“ im Bereich des Möglichen liegt.”

USA: Überzeugende Kennzahlen am Arbeitsmarkt 

Nachdem die USA in den Sommermonaten von mehreren Tropenstürmen heimgesucht wurden, verzeichnete die US-Wirtschaft einen kleinen, aber erwartbaren Dämpfer. Nichtsdestotrotz überzeugte zuletzt der wichtige US-Arbeitsmarktbericht. Die letzten beiden Quartale deuten auf eine an sich starke amerikanische Wirtschaft hin. Somit wird der Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik in den USA weiter nach Plan verlaufen.

Europa: Starke Binnennachfrage und starke Exportindustrie

Die Europäische Zentralbank hingegen hat weiterhin keine Eile, hier eine vorzeitige Abkehr zu vollziehen, da kein Inflationsdruck besteht. “Europa wird auch im kommenden Quartal seine Wachstumsdynamik fortsetzen”, ist Dürnberger überzeugt. “Unterstützung deuten vorlaufende Konjunkturindikatoren an, die auf neuen Höchstständen notieren. Impulsgebend bleiben die starke Binnennachfrage und die europäische Exportindustrie, die im vergangenen Quartal um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zulegen konnte.”

Schwellenländer: Industriemetalle und Rohstoffe als Treiber

Auch in den Schwellenländern deuten die Einkaufsmanagerindizes auf eine Fortsetzung des wirtschaftlichen Aufwärtstrends hin. Zusätzlich hat der Inflationsdruck in bedeutenden Emerging Markets wie Brasilien und Russland nachgelassen. Profitieren können die Schwellenländer laut dem Bankhaus Spängler von anziehenden Notierungen bei Industriemetallen und Rohstoffen.

Salzburg, im Oktober 2017